Im Herbst 2025, irgendwann zwischen Jahresendspurt und Adventskalenderpanik, haben wir festgestellt: Da fehlt was. Kein Teamevent mit Kofferpacken, kein gemeinsames Rauskommen, kein Plätzchenduft außerhalb des Agenturofens. Viel gearbeitet, viel gelacht, aber eben immer im Buffice. Im Herbst dämmerte es uns dann: Wir hatten wirklich kein einziges Teamevent mit Tapetenwechsel. Also: Slot gesucht – und erst im Dezember endlich gefunden. Nikolaus inklusive, Weihnachtsfeier auch.

Ein Ferienhaus am See in der Mecklenburger Seenplatte (ja, bei Göhren-Lebbin, Untergöhren ganz genau, falls das jemandem was sagt), schick, modern, mit allem Drum und Dran. Drin warm, draußen Grau. Aber der Blick über den stillen See hatte was Meditatives. Perfekt für intensive Gespräche – und davon gab’s einige.

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Tagsüber haben wir nämlich nicht nur Kekse gegessen, sondern auch Tacheles geredet: Wie stellen wir uns 2026 auf? Was läuft super, was kann besser werden? Strategie, Produkte, Prozesse – alles auf den Tisch. Zwischen Kaffee, Energy Drinks und MacBooks war ordentlich Energie im Raum. Auch wenn es manchmal mehr nach Workshop als nach Urlaub roch: Es hat sich gelohnt, so effizient remote Arbeiten ist, so wichtig sind die persönlichen Treffen dann doch.

Abends wurde gemeinsam geschnibbelt, gewürzt und gekocht, als wären wir Teil einer sehr kleinen, sehr internen Staffel "Kitchen Impossible". Alle haben sich auf proteinreiche Fitnessküche eingelassen – viele freiwillig, andere hatten keine Wahl (Gruppendruck, kennt man). Das Feedback: durchweg positiv (mutmaßlich freiwillig!). Vegane Dönerbowls mit Instagram-Dönerfleisch aus veganen Patties, bei denen man nicht weiß, ob sie noch hip oder schon richtig cool sind. Lecker war’s. Zu viel auch. Dazu: Glühwein mit etwas Fireball – ein Zimtlikör, der im Team klare Fronten geschaffen hat. Entweder "Wow!" oder "Warum?!".

Ein kleines Highlight am Rande: Lotti und Peter hatten den 3D-Drucker angeschmissen und personalisierte Plätzchenausstecher samt Namensprägestempel mitgebracht. Damit wurde gebacken wie sonst nur in Pinterest-Träumen. Schöner kann man keinen Teig ruinieren.

Und dann war da noch das Schrottwichteln. Ach du meine Güte. Zwischen Rabe-Socke-Würfel, komplett funktionsfreiem Reinigungsschaum in original Apple-Tüte, Angelködern, Infopost-Stempeln und den berüchtigten Kürbis-Männchen-Postkarten (ja, die gibt's wirklich), war alles und noch mehr dabei. Ob das jetzt ein Trauma oder eine Tradition wird, wird sich zeigen.

Unterm Strich: Ein kurzer, intensiver, richtig guter Trip. So gut, dass man fast vergisst, wie durchgetaktet das Jahr vorher war. Wir sind froh, dass wir uns diesen kleinen Luxus gegönnt haben. Nächster Halt: 2026. Mit frischem Kopf, voller Ideen – und (k)einer klaren Meinung zu Fireball.