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Agenturnews: Buff Subbotnik und Team Event 2022

Buff Subbotnik und Team Event 2022

Wenn ich an das erste Juli-Wochenende zurückdenke, kommt mir spontan ein altes Volkslied in den Sinn, in welchem die Spaziergehfreude von Verfahrenstechnolog*innen Mühlen- und Getreidewirtschaft besungen wird. Um Euch den Ohrwurm zu ersparen, gehe ich da aber nicht weiter drauf ein, sondern steige direkt ein in den Bericht vom kombinierten Subbotnik und Team Event, welches an dem besagtem Wochenende stattfand.

Wenn Ihr unsere Blogbeiträge bisher aufmerksam verfolgt habt, dann ist Euch sicher nicht entgangen, dass wir Buffis quer in alle Richtungen verteilt leben und arbeiten. Deutschland steht da natürlich auf dem Zettel, vertreten durch den Großraum Magdeburg, aber auch Norddeutschland oder Polen und Rumänien. Da ist es naheliegend, dass wir nicht allzu häufig Gelegenheit dazu bekommen, uns mal persönlich live und in Farbe zu treffen und auszutauschen - und nicht immer nur „im Fernsehen“ sehen.

Für das Wochenende des 1. Julis hatten wir zweierlei Dinge geplant: Einerseits sollte das Buffice aufgeräumt und umgestaltet werden. Nach Monaten des pandemiebedingten Leerstands hatte sich Markus überlegt, dass da einerseits mal der Besen tanzen und andererseits die Örtlichkeiten künftig anders genutzt werden könnten. Zumal: bedingt durch die Pandemie ist nach dem Umzug in die aktuellen Räumlichkeiten auch einiges liegen geblieben, das nun weggeräumt werden sollte. Weiterhin war der Plan, ein Büroraum zu einer Kombination aus Gewächshaus (für, die eigene Tomaten- und Salatanzucht) und Bibliothek/Leseecke umzufunktionieren. Ein anderer, bisher als Abstellkammer genutzter Raum sollte als zusätzlicher Büroraum hergerichtet und auch das Großraumbüro sollte umgestaltet werden. So wenig Kabel und gleichzeitig so viel Flexibilität wie möglich, das war das Ziel. Damit das Buffice künftig auch als Co-Working Space genutzt werden kann.

Für dieses Vorhaben wurde die komplette Bande eingeladen – und alle folgten dem Ruf. Selbst Daniela und Michał, die aus Rumänien bzw. Polen die weiteste Anreise hatten, gesellten sich zu uns. Sie reisten schon zwei Tage vorher an. Am Freitag, dem 1. Juli, machten wir uns kurz nach 9 Uhr morgens voller Tatendrang ans Werk. Tischplatten wurden geschliffen und neu gestrichen, andere Tische abmontiert und mit neuen Platten wieder zusammengebaut, Teppiche herausgerissen und neue Teppichfliesen verlegt, Hochbeete aufgebaut, Kabel verlegt und Lampen angebracht. Es wurde geputzt, gefegt und Staub gesaugt. In buchstäblich jeder Ecke der Agentur wuselte und handwerkelte es ganz eifrig. Irgendwann gegen 19 Uhr war das Tagewerk vollbracht und das Buffice erstrahlte in neuem Glanz. Der Wettergott war uns an diesem Tag übrigens gnädig gestimmt. Es war dies so ziemlich der einzige Tag der ganzen Woche mit einigermaßen kühlen Temperaturen und Dauerregen – ideale Bedingungen also, um ein Großraumbüro einmal komplett auf links zu drehen.

Was das nun aber mit dem wandernden Müller zu tun hat, der mir eingangs durch den Kopf ging? Nun, der zweite Teil dieser auch als Team bildenden Maßnahme zu verstehenden Aktion erfolgte am Tag danach: Bei allerbestem Wetter mehrere Kilometer durch einen Wald nahe der Datsche vom Chef zu wandern und unterwegs ein paar Spiele zu spielen.

Am Tag nach dem Subbuffnik trafen wir uns erstaunlich frisch und ausgeruht, irgendwo nahe einem Waldstück in Eggenstedt (Wanzleben-Börde). Macht nichts, wenn Euch das nichts sagt. So einige von uns waren das erste Mal hier und hätten ohne Apple Maps oder dem Pendant von Google vermutlich im Leben nicht hingefunden. Der Autor dieser Zeilen hat sich dennoch verfahren.

Kurz nach 10 Uhr marschierten wir los und legten dabei eine Strecke zurück, die sich am Ende des Tages auf rund 15 Kilometer belaufen sollte. Buchstäblich über Stock und Stein, vorbei an Feldern und Wiesen und mitten hindurch durch den Wald führte uns unser Weg. Die Möglichkeit, dass wir uns hier komplett verirrten, schwebte dabei stets über unseren Köpfen. Man munkelt, dass das bei früheren, ähnlich gelagerten Veranstaltungen sogar schon vorgekommen sein soll.

Wir hatten Glück dieses Mal. Stets fanden wir den richtigen Weg und das, ohne zwischendurch etwaigen Schwund gehabt zu haben. Unterwegs spielten wir verschiedene Spiele. So teilten wir uns beispielsweise an der ersten Station in vier Gruppen auf. Die Aufgabe war es, mit einem größeren Ast über einen umgestürzten Baumstamm zu balancieren. Einmal hin, einmal zurück und anschließend Staffelübergabe. Natürlich wurde die Zeit dabei gemessen. Klingt einfacher, als es ist. Pro-Tipp für diejenigen unter Euch, die das auch mal probieren möchten: An wandertaugliches, festes Schuhwerk denken!

Erstaunlich zu beobachten war es schon, wie flink und agil einige Leute unserer Belegschaft über den Baumstamm huschten. Dies vermutet man doch nicht bei Leuten, die den größten Teil des Tages vor irgendwelchen Monitoren kleben! Eine andere Aufgabe bestand darin, Kartoffeln über einige Meter Entfernung in eigens dafür in den Feldweg gezogene Markierungen kullern zu lassen. Ähnlich wie beim Darts gab es mehr Punkte, je näher die Kartoffel in der Mitte liegen blieb.

Irgendwann am späten Nachmittag erreichten wir Markus’ Datsche. Hier ließen wir den Tag ausklingen, mit gekühlten Getränken, jeder Menge Leckereien vom Grill, Musik sowie noch ein paar weiteren Spielen, unter anderem „Die Werwölfe von Düsterwald“. Und dazwischen viele tolle Gespräche, die dafür sorgten, dass wir jeweils ein viel besseres Bild von den anderen bekamen. Lange, nachdem die Sonne untergegangen und die Nacht hereingebrochen war und wir uns rund um die Feuerschale platziert hatten, zerstreute sich die Gemeinschaft mit dem schönen Gefühl, gerade zwei ganz wundervolle Tage erlebt und miteinander verbracht zu haben. Ich bin mir sicher, dass nicht nur ich noch lange sehr gerne an dieses erste Juli-Wochenende zurückdenken werde.

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