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Homeoffice: Zu Besuch im Buff-Homeoffice bei Nathalie

Zu Besuch im Buff-Homeoffice bei Nathalie

Bericht aus der Ecke des Wohnzimmers

Spätestens nachdem feststand, dass ich nun auch an der Reihe bin, einen Artikel zu verfassen, fiel mir auf, wie lang ich schon im Homeoffice bin.

Ich studierte noch, als die Hochschule zum Ende des Wintersemesters 2019/2020 zu Remotevorlesungen riet. Von da an fanden die letzten anderthalb Jahre meines Studiums das Schreiben der Bachelorarbeit und die Verteidigung in einem abgeteilten Bereich unseres Wohnzimmers statt. Vor allem zum Ende eines jeden Semesters war der Zustand des Wohnzimmers katastrophal … Dutzende Klebezettel an den Wänden, die Transparentpapier-Rolle und Stifte auf dem Boden, Papier-Prototypen überall und Kamera plus Beleuchtung, um Fotos für die Dokumentation zu schießen. Der reine Wahnsinn.

Eine kurze Unterbrechung kam, als ich im September 2020 mein Praktikum bei Buff startete.Hinaus in die Welt. Wo ist die Jeans? Schmiere ich mir ein Erdnussbutterbrot oder wirds doch ein Salat, um den Schein zu wahren? Wo staut sich der Verkehr heute?Alles wichtige Fragen, wenn man das wohlige Heim nach längerer Zeit verlässt.

Im Dezember hieß es dann wieder: “Hallo Homeoffice!” Doch im Gegensatz zu den teilweise merkwürdigen Online-Vorlesungen, bei denen man zu 90 % auf kleine schwarze Kästchen starrte, war das Buff-Homeoffice komplett anders. Das lag vor allem daran, dass es die Möglichkeit gab, sich in einem Meeting-Raum zu treffen, um das Gefühl zu haben, man säße im gleichen Raum.

Das Modell Homeoffice ist eine super Möglichkeit, Beruf und Alltag miteinander zu verbinden. Aber genauso schnell kann das eine oder das andere überhandnehmen. Manchmal fällt es schwer abzuschalten und dann muss ich mich regelrecht vom Schreibtisch wegzerren. Besonders schlimm war es während des Studiums, was auch der Grund ist, warum ich noch heute nichts mit mir anzufangen weiß, wenn ich in den Feierabend gehe. Ich brauche also dringend ein Hobby. Falls jemand Vorschläge hat … immer her, damit!

Aber genauso wichtig ist es, sich seine Motivation und Disziplin zu erhalten. Da befüllt man eben noch den Geschirrspüler, bereitet noch die Waschmaschine vor, dann machen die Katzen noch was Süßes und Schwupps sind zwei Stunden vorbei, ohne das man einen Blick auf den eigentlichen Tagesplan geworfen hat. Ohne Disziplin und Selbstmanagement funktioniert es nur schlecht von zu Hause zu arbeiten.

So, und jetzt entschuldigt mich bitte. Ich muss die Katzen streicheln.

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